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Startseite Vergleich COMFEE Luftentfeuchter 12 L
ELEKTRISCHER LUFTENTFEUCHTER · FÜR RAUMLUFT

COMFEE Luftentfeuchter 12 L

BEWERTUNG 2,1

Luftentfeuchter mit laut Hersteller 20 m² Raumgröße – größte Fläche unter den Kompressor-Geräten, laut Rezensionen aber fürs Schlafzimmer oft zu laut.

PREIS (AMAZON)
109,99 €
2,1
BEWERTUNG
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Unsere Bewertung

WIRKSAMKEIT · 40 %
2,0Note
HANDHABUNG · 20 %
2,3Note
VERARBEITUNG & HALTBARKEIT · 20 %
2,5Note
PREIS-LEISTUNG · 20 %
1,9Note

Vorteile

  • Mehrere unabhängige Rezensionen bestätigen eine deutlich messbare Entfeuchtung – etwa 5,5 Liter Wasser binnen 24 Stunden in einer 64-m²-Wohnung oder eine Senkung von 67 % auf 55 % in rund 20 m² binnen einer halben Stunde
  • Behält laut einer Rezension die Einstellungen bei einem Stromausfall und läuft danach automatisch wieder an – anders als beim kleineren AROEVE in diesem Vergleich
  • Laut einer Rezension sparsam im Betrieb: rund 187 W bei maximaler Leistung, rund 0,8 W im Standby
  • Füllstandsanzeige und automatische Abschaltung bei vollem Tank werden in mehreren Rezensionen als zuverlässig beschrieben; akustisches Signal und Kindersicherung sind Herstellerangaben, die keine Rezension eigens bestätigt

Nachteile

  • Mehrere Rezensionen berichten unabhängig voneinander, dass sich die Luftfeuchtigkeit auch im Dauerbetrieb nicht zuverlässig unter rund 49–50 % senken lässt – selbst in einem für das Gerät passend dimensionierten 16-m²-Kellerraum
  • Für das Schlafzimmer beschreiben mehrere Rezensionen das Gerät als zu laut, weder im Silence- noch im Normal-Modus; für ein Arbeitszimmer hält es die einzige Rezension, die das eigens erwähnt, im Silence-Modus dagegen für brauchbar – tagsüber in Bad, Wohnzimmer oder Keller stört dasselbe Geräusch laut mehreren Rezensionen kaum
  • Der 2,5-Liter-Tank muss laut einer Rezension bei starker Feuchtigkeit ein- bis zweimal täglich entleert werden, trotz der großen Entfeuchtungskapazität des Geräts
  • Eine Rezension beschreibt ein Exemplar mit beschädigter Verpackung und mutmaßlichem Werksdefekt – Motor und Lüfter stoppten vorzeitig, die angezeigte Luftfeuchtigkeit war zu niedrig
  • Mehrere Rezensionen zweifeln an der Genauigkeit der eingebauten Feuchtemessung: Eine berichtet von einer zu Beginn überhöhten Anzeige, die sich erst nach einigen Minuten einpendelt, eine weitere hält den eingebauten Sensor grundsätzlich für ungenau, weil er in einem wasserauffangenden Gerät sitzt, eine dritte beschreibt bei einem mutmaßlich defekten Exemplar eine zu niedrig angezeigte Luftfeuchtigkeit

Unsere Einschätzung im Detail

Der COMFEE ist mit 12 Litern Entfeuchtungskapazität pro Tag und einer laut Hersteller angegebenen Raumgröße bis ca. 20 m² gegenüber dem AROEVE mit seinem 990-ml-Tank eine andere Geräteklasse. Laut Hersteller eignet er sich für Räume bis ca. 20 m² (50 m³) und wird ausdrücklich für Keller, Küche und schlecht belüftete Räume beworben. Bei 4,3 von 5 Sternen und 673 Bewertungen liegt er auf demselben Niveau wie der EasyAcc und deutlich über dem kleineren AROEVE (4,0 von 5) – nur 8 % vergeben einen Stern. Grundlage dieser Einschätzung sind Datenblatt, Bulletpoints und die systematische Auswertung von 13 Kundenrezensionen auf Amazon.de.

Montage und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme ist laut Rezensionen unkompliziert: Rollen anbringen, Gerät aufstellen, über das LED-Display die gewünschte Luftfeuchtigkeit zwischen 35 % und 85 % einstellen und zwischen zwei Gebläsestufen wählen. Der 2,5-Liter-Tank zeigt den Füllstand an, meldet sich bei Erreichen akustisch, und das Gerät schaltet laut mehreren Rezensionen zuverlässig automatisch ab. Eine Rezension aus Italien beschreibt zusätzlich, dass das Gerät nach einem Stromausfall die zuletzt gewählte Einstellung behält und von selbst wieder anläuft – anders als beim kleineren AROEVE in diesem Vergleich, der dafür laut Rezension von Hand neu gestartet werden muss. Die Kindersicherung verhindert laut Hersteller versehentliches Verstellen der Einstellungen.

Wirkung

Die Entfeuchtungsleistung wird von der deutlichen Mehrheit der 13 ausgewerteten Rezensionen als spürbar beschrieben, teils mit konkreten Zahlen: 5,5 Liter Wasser binnen 24 Stunden in einer 64-m²-Wohnung, eine Senkung von 67 % auf 55 % in rund 20 m² binnen einer halben Stunde, fast ein ganzer Wasserbehälter täglich in einem 9-m²-Bad. Zwei Rezensionen setzen allerdings eine Grenze, die für diese Site zentral ist: In einem 16-m²-Kellerraum und in einem 30-m²-Zimmer ließ sich die Luftfeuchtigkeit auch im Dauerbetrieb nicht zuverlässig unter rund 49–50 % senken – genau der Bereich, der Silberfischen die Lebensgrundlage nehmen soll. Eine der beiden Rezensionen testete das zusätzlich in einem kleinen 4-m²-Bad mit demselben Ergebnis und vermutet eine physikalische Grenze dieser Geräteart. Eine weitere Rezension berichtet von einem mutmaßlich werksdefekten Exemplar, bei dem Motor und Lüfter nach rund zwei Minuten stoppten, bevor der eingestellte Wert erreicht war, bei gleichzeitig zu niedrig angezeigter Luftfeuchtigkeit.

Erfahrungen aus Nutzerberichten

Zum Geräusch gehen die Rezensionen auseinander, tendieren aber klar in eine Richtung: Für das Schlafzimmer halten mehrere Rezensionen das Gerät weder im Silence- noch im Normal-Modus für geeignet, eine davon vergleicht es mit dem Brummen eines kleinen Kühlschranks; für ein Arbeitszimmer hält es dagegen die einzige Rezension, die das eigens erwähnt, im Silence-Modus für brauchbar. Tagsüber in Bad, Wohnzimmer oder Keller stört dasselbe Geräusch laut denselben und weiteren Rezensionen dagegen kaum – eine Rezension aus Italien beschreibt es als leiser als ihren zehn Jahre alten Kühlschrank. Eine Rezension nennt zusätzlich eine spürbare Wärmeabgabe am Luftauslass, die einen Raum um 2–3 °C erwärmt – im Sommer ein Nachteil. Eine andere Rezension differenziert nach Gebläsestufe: Bei niedriger Stufe sei die Abluft nur lauwarm und lasse die Heizung im Winter seltener anspringen, bei hoher Stufe kühl und lasse sie häufiger anspringen. Zum Stromverbrauch nennt eine Rezension konkrete Werte: rund 187 W bei maximaler Leistung, rund 0,8 W im Standby. Zur Haltbarkeit über mehrere Tage und Wochen liegen überwiegend positive Rückmeldungen vor, eine davon mit der ausdrücklichen Einschränkung, dass sich die Langzeitzuverlässigkeit erst noch zeigen müsse.

Verarbeitung und Qualität

Das Gehäuse wirkt laut mehreren Rezensionen – auch laut der mit dem mutmaßlich defekten Exemplar – hochwertig, mit gut bedienbarem Display. Eine Rezension bemängelt eine beschädigte Verpackung bei der Anlieferung, eine andere eine einmalige kleine Leckage, die sie selbst auf einen beim Umstellen gezogenen Verschlussstopfen zurückführt. Der Filter lässt sich laut einer Rezension leicht reinigen, füllt sich bei Haustieren im Haushalt aber schnell mit Tierhaaren. Zur Zuverlässigkeit über mehrere Monate liegt keine Rezension mit abschließendem Urteil vor.

Für wen es sich eignet

Mit 12 Litern Entfeuchtungskapazität pro Tag liegt der COMFEE wie der Pro Breeze deutlich über der Entfeuchtungsleistung der beiden Peltier-Geräte in diesem Vergleich – Keller, Küche und schlecht belüftete Wohnräume nennt der Hersteller ausdrücklich, und mehrere Rezensionen bestätigen genau diesen Einsatz. Dafür ist er mit 109,99 € nach dem Pro Breeze (124,99 €) das zweitteuerste Produkt im Feld, pro Liter Entfeuchtungsleistung aber günstiger als die kleineren elektrischen Geräte in diesem Vergleich. Wer Ruhe braucht, sollte ihn nicht ins Schlafzimmer stellen: Mehrere Rezensionen beschreiben ihn dafür als zu laut, tagsüber in Bad, Wohnzimmer oder Keller dagegen als unauffällig. Und wer auf eine Luftfeuchtigkeit deutlich unter 50 % angewiesen ist, sollte die Erfahrung zweier Rezensionen einordnen, die auch im Dauerbetrieb nicht darunterkamen – ein größeres Gerät löst nicht automatisch jedes Feuchteproblem.

Ausstattung im Überblick

  • Entfeuchtungskapazität laut Hersteller bis 12 l/Tag, für Räume bis ca. 20 m² (50 m³) – besonders für Keller, Küche und schlecht belüftete Räume beworben
  • Tankvolumen 2,5 Liter mit Füllstandsanzeige; akustisches Signal und automatische Abschaltung bei vollem Tank
  • Zielluftfeuchtigkeit 35–85 % über LED-Display einstellbar, zwei Gebläsestufen
  • Automatische Abtauung und Kindersicherung gegen versehentliches Verstellen
  • Vier Rollen für einfaches Umstellen; Geräuschangabe laut Hersteller 36 dB(A)
  • Kältemittel R290 (halogenfrei); Maße 22 × 28,5 × 41,3 cm, Gewicht 10,7 kg

Alternativen

Wer weitere Geräte mit demselben Ansatzpunkt prüfen möchte, findet sie im Vergleich. Nach Bewertung sortiert, unter „Raumluft (senkt die Feuchtigkeit)":

Fazit der Redaktion

Der COMFEE entfeuchtet laut mehreren Rezensionen deutlich messbar und liegt mit seiner Entfeuchtungskapazität deutlich über den beiden Peltier-Geräten in diesem Vergleich. Für das Schlafzimmer beschreiben ihn mehrere Rezensionen dagegen als zu laut – für ein Arbeitszimmer hält ihn die einzige Rezension, die das eigens erwähnt, im Silence-Modus für brauchbar –, und zwei Rezensionen berichten, dass die Luftfeuchtigkeit auch im Dauerbetrieb nicht unter rund 49–50 % sinkt. Tagsüber in Bad, Wohnzimmer oder Keller ist er dagegen unauffällig.

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